Lärmschutz an der A 17 ernst nehmen!

Das hat der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung getan. Beide Anträge zum Lärmschutz an der Bundesautobahn A 17 wurden bestätigt. „Auch wenn die Sachlage schwierig ist, da die A17 eine Bundesautobahn ist und somit nicht im Verantwortungsbereich der Stadt liegt, zeigen wir, dass wir die Bürger ernst nehmen.“, betonte Christoph Hille in der Sitzung dazu.

Der Interfraktionelle Antrag von BürgerBündnis / Freie Bürger, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (im federführenden Ausschussbericht Stadtentwicklung und Bau):

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, durch geeignete Maßnahmen die Beschwerden der Anlieger der BAB 17 über unzumutbare Lärmbelastung durch den Verkehr auf die BAB 17 zu objektivieren. Insbesondere ist zu klären, inwieweit die real gefahrenen Geschwindigkeiten von Pkw und Lkw von den Annahmen der Lärmprognose abweicht.

Der CDU Antrag:

Die Oberbürgermeisterin wird gebeten, den Freistaat Sachsen „als Verwalter der Autobahn im Auftrag des Bundes und als Zuständiger für den Vollzug des Verkehrsrechtes auf Bundesbahnen” zu bitten, die Belastung der Anwohner durch Lärm von der A17 auf der Lockwitztalbrücke durch geeignete Lärmschutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine Geschwindigkeitsbeschränkung, zu verringern.